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20080504

Sorbischer Aufruf zur Demonstration in Berlin

„Unser Protest, den wir am 17. März in Bautzen erhoben haben, wurde offensichtlich nicht gehört. Deshalb wiederholen wir unsere Forderungen
und tragen sie nach Berlin.“ Das ist das Ergebnis einer Beratung der Initiativgruppe der Betriebs- und Personalräte der sorbischen
Institutionen: Sorbisches Institut, Deutsch-Sorbisches Volkstheater, Sorbisches Nationalensemble, Domowina-Verlag, WITAJ-Sprachzentrum und Stiftung für das sorbische Volk, die von der Domowina unterstützt wird und die gestern in Bautzen tagte. Sie beschloss, am 29. Mai im
Stadtzentrum von Berlin eine Demonstration zu organisieren. Der Treffpunkt für alle Teilnehmer der Demonstration ist am 29. Mai 2008 um
15.45 Uhr in Berlin auf dem Bebelplatz/Unter den Linden.

Alle Sorben und Freunde der Sorben, alle Mitglieder sorbischer Vereine sowie Mitarbeiter der sorbischen Institutionen werden aufgerufen, sich
daran zu beteiligen und ihre Forderungen zu unterstützen. „Wir fordern ein langfristiges Finanzierungsabkommen zwischen Bund, Brandenburg und Sachsen, das die Förderung der sorbischen Sprache und Kultur auf Projekt- und Institutionsebene in auskömmlicher Höhe garantiert und die laufende Kostenentwicklung berücksichtigt“, heißt es in einem heute veröffentlichtem Aufruf.

Für die Fahrt werden Busse organisiert. Der erste Bus startet am 29. Mai um 11.30 Uhr in Bautzen. Die Fahrtkosten betragen 10 €. Anmeldungen sind bis zum 15. Mai möglich unter der E-Mail Adresse petrowa-stiftung@sorben.com sowie bei der Sorbischen Kulturinformation
Bautzen (Postplatz 2, Tel. 03591 550-111), bei der LODKA in Cottbus (August-Bebel-Straße 82, Tel. 0355 48576-468) sowie beim Regionalbüro
der Domowina in Schleife (Friedensstraße 65, Tel. 035773 76153).
 
Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten Sie, unser Anliegen zu unterstützen, und stehen Ihnen für weitere Fragen jederźeit gern zur
Verfügung.

Z přećelnym postrowom / Mit freundlichen Grüßen
Borbora Felberowa / Bärbel Felber

Bärbel Felber, Nowinska rěčnica / Pressesprecherin der Domowina – Bund Lausitzer Sorben e.V.
Postplatz 2 / 02625 Bautzen / Budyšin
Tel. 035 91-55 02 02 / Fax: 03591- 424 08
E-Mail: felber-pr-domowina@sorben.comwww.domowina.de

20080504

The more I see you - the youth of the European minorities get together in Gråsten / Gravenstein
www.gravenstein2008.dk

About 120 young people from 15 European countries meet each other next week in Gråsten / Gravenstein, a small town in Denmark, in the German-Danish border region.

Under the motto: The more I see you - surplus value of minorities - the younger generations joined in the Youth of European Nationalities (YEN) come together to discuss the development of their organisation, to inform about minority issues and challenges and about the "Competence Analysis" about the surplus of minorities. YEN is the largest umbrella organisation for the European minority youth.

Read the complete press release

YEN-Homepage
Junge SPitzen-Homepage
Deutscher Jugendverband für Nordschleswig-Homepage

For more information and press contact you can reach us anytime at
0049 162 2775059 (Susann Schenk - Secretary General of YEN) or Uffe Iwersen (Junge SPitzen) 0049 176 631 35 639.


The more I see you -  Jugend der europäischen Minderheiten trifft sich in Gråsten / Gravenstein

Rund 120 Jugendliche aus 15 europäischen Ländern treffen sich in der kommenden Woche in Gråsten / Gravenstein, einer kleinen Stadt  in Dänemark, im deutsch-dänischen Grenzland.

Unter dem Motto: "The more I see you - Mehrwert der Minderheiten" - treffen sich die Nachwuchskräfte der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV), um sich über die Weiterentwicklung ihrer Organisation, der Vermittlung von minderheitenpolitischen Themen und Herausforderungen sowie der "Kompetenzanalyse" über den Mehrwert der Minderheiten auszutauschen. Die JEV ist der größte Dachverband der Jugendorganisationen der europäischen Minderheiten.

Lesen sie die gesamte Pressemitteilung.

YEN-Homepage
Junge SPitzen-Homepage
Deutscher Jugendverband für Nordschleswig-Homepage


20080424

Minorities signed Dialogue Forum in the European Parliament

On Thursday, 24th April 2008 the declaration on the dialogue forum of the autochthonous minorities, the European Dialogue Forum, was signed and celebrated in the European Parliament in Strasbourg. The declaration is a regulation for the formalized cooperation of the European autochthonous minorities, represented by the FUEN and YEN, with the Intergroup of the European Parliament for Traditional, National Minorities, Constitutional Regions and Regional Languages.

Read more about the Dialogue Forum
The original speech of FUEN-President Hans Heinrich Hansen
F.l.t.r: Tabajdi, Hansen

For further information and press information please contact:
FUEN/YEN-representative Jan Diedrichsen, +45 22 30 88 76 info@living-diversity.eu

THE FEDERAL UNION OF EUROPEAN NATIONALITIES with its 84 member organisations in 31 European countries is the largest umbrella organisation of the autochthonous, national minorities in Europe. FACTS: In the 45 states belonging to Europe live 337 ethnic and national minorities with almost 105 million members. This corresponds to about 14 % of the total population. The number of peoples in Europe amounts to 87 of which 33 peoples belong to a kin-state. Europe has a total of 90 languages of which 37 are used as national languages and 53 languages count as "non kin-state" (Sorbian, Frisian, Rhaetian). According to official numbers of the EU, 40 million citizens of the expanded European Union use a regional- or minority language. This corresponds to almost ten percent of the citizens of the Union.

Minderheiten unterzeichnen Dialogforum im Europäischen Parlament

Am 24/04/2008 wurde in Strassbourg feierlich, die Erklärung zum Dialogforum der autochthonen Minderheiten, dem European Dialogue Forum im Europäischen Parlament gezeichnet. Die Erklärung regelt, die formalisierte Zusammenarbeit der europäischen autochthonen Minderheiten, vertreten in der FUEV und JEV, mit der Intergruppe des Europäischen Parlaments für traditionelle, nationale Minderheiten, konstitutionelle Regionen und Regionale Sprachen.

Mehr zum Dialog Forum
Die Rede von FUEN-Präsident Hans Heinrich Hansen im Wortlaut
F.l.t.r: Tabajdi, Hansen

Für weitere Informationen und Pressekontakt wenden sie sich bitte an:
FUEV/JEV-Beauftragter Jan Diedrichsen, +45 22 30 88 76, info@living-diversity.eu

DIE FÖDERALISTISCHE UNION EUROPÄISCHER VOLKSGRUPPEN ist mit 84 Mitgliedsorganisationen in 31 europäischen Ländern der größte Dachverband der autochthonen, nationalen Minderheiten in Europa. FAKTEN: In den 45 zu Europa gehörenden Staaten leben 337 ethnische und nationale Minderheiten mit knapp 105 Millionen Angehörigen. Dies entspricht rund 14 % der Gesamtbevölkerung. Laut statistischen Daten wird die Anzahl der Völker Europas mit 87 beziffert, staatstragend davon sind 33 Völker. Insgesamt gibt es in Europa 90 Sprachen, davon werden 37 als Nationalsprachen genutzt und 53 Sprachen gelten als "staatenlose Sprachen" (Sorbisch, Friesisch, Räteromanisch). Nach offiziellen Angaben der EU nutzen in der erweiterten Europäischen Union 40 Millionen Unionsbürger eine Regional- oder Minderheitensprache. Dies entspricht knapp zehn Prozent der Unionsbürger.

20080424

Südschleswigscher Wählerverband
Pressemitteilung Nr. 043/2008

Erstes Ortsschild „Flensburg/Flensborg“: Zweisprachige Ortstafeln läuten neue Ära im Grenzland ein

Kiel, 24-04-2008. Der SSW begrüßt die heutige Einweihung und Aufstellung des ersten zweisprachigen Ortschildes mit der Aufschrift Flensburg/Flensborg. „Mit den zweisprachigen Ortschildern in Flensburg wird eine neue Ära im Grenzland eingeläutet. Sie sind Ausdruck des gegenseitigen Respekts und der Anerkennung der kulturellen Vielfalt unserer Region“, sagt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk.

„Als Hochburg der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein ist Flensburg einer entsprechenden initiative des SSW gefolgt und geht mit gutem Beispiel voran. Wir hoffen, dass jetzt weitere Gemeinden und Städte im Landesteil Schleswig folgen werden. Auch für die Debatte über zweisprachige Ortsschilder im südlichen Dänemark wird diese Entscheidung der Stadt Flensburg langfristig positive Auswirkungen haben“, zeigt sich Spoorendonk zuversichtlich.

Der Vorsitzende der Flensburger SSW-Ratsfraktion, Gerhard Bethge, sieht damit ebenfalls ein neues Kapitel in der Minderheitenpolitik der Stadt aufgeschlagen: „Die Stadt Flensburg hat sich bislang vor allem darum bemüht, Touristen aus Dänemark in ihrer eigenen Sprache zu begrüßen und durch Wegweiser auf besondere Orte hinzuweisen. Mit den neuen Ortstafeln werden nun endlich auch das dänische Erbe und der starke dänische Bevölkerungsteil Flensburgs im Rahmen der öffentlichen Beschilderung verdeutlicht und gewürdigt.

Mit der Aufstellung von zweisprachigen Ortsschildern sendet Flensburg zudem ein Signal an die gesamte Grenzregion Schleswig-Sønderjylland, das den Stellenwert der kulturellen Vielfalt in unserer Stadt und die Ernsthaftigkeit unserer Bemühungen um eine engere deutsch-dänische Zusammenarbeit unterstreicht. So verdeutlicht die Stadt Flensburg, dass sie sich als Motor der Zusammenarbeit in der deutsch-dänischen Grenzregion sieht und weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen will“, so Bethge.